Christian Peters: Energiewende als Chance bgreifen

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Vortrag „Energiewende & Klimapolitik" angesichts des Ukraine-Krieges

Vortrag „Energiewende & Klimapolitik“

Von Christian Peters, die netzwerkpartner (Zusammenschluss von 120 Stadtwerken)

Hier einige der Hauptaussagen:

• Klimaschutzprogramm 2030: u.a. ab 2026 kein Einbau neuer Ölheizungen mehr

• 2021: 42 % der Bruttostromerzeugung schon aus erneuerbaren Energien

• Der Strombedarf steigt in der Zukunft durch die Energiewende enorm.

• Die Energiewende findet im Netz statt, d.h. zukünftig dezentrale Versorgung, Gebäude z.B. durch PV-Anlagen Stromabnehmer und –geber zugleich

• Verteilnetze sollen smart und intelligent werden

• 31.12.21: 1 Million E-Autos durch eine starke Förderung auf den Straßen

• Wärme: in 10 Jahren soll der Verbrauch an fossilen Energien um 43 % gesenkt werden a) Bei Neubauten möglich, u.a. Einbau von Wärmepumpen b) Bestandsgebäude als Herausforderung: 50 % noch mit Gas, 25 % mit Öl beheizt -

• Große Herausforderung auch für Kommunen, denn die müssen die Frage beantworten, ob bei Neubaugebieten überhaupt noch Gasleitungen gelegt werden oder ob die Gebiete sich selber versorgen

• Nach der „Übergangstechnologie“ Gas soll die Wasserstofftechnologie diese ablösen Auswirkungen des Ukraine-Krieges

• Preise bei Öl, Gas und Kohle sind schon durch die konjunkturelle Erholung nach Corona 2021 stark gestiegen.

• Strom ebenso, aber es wurden weniger erneuerbare Energien verwendet, d.h. Strom wurde wegen der konventionellen Verstromung teurer

• 55,2 % an Gas erhielt Deutschland von Russland

• Anteil an Flüssiggas ist schon 2021 gestiegen

• Polen und Bulgarien erhalten aktuell kein russisches Gas mehr. Was tun lt. Aurora research, um unabhängiger zu werden?

• Flüssiggasterminals bauen

• Gas aus Algerien etc. kaufen

• Niederlande: schwierig wegen Erdbebengefahr, daher werden die NL das Gas eher für sich verwenden

• Gasspeicher auffüllen Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Lücke noch groß.

• Strom wird bei der nächsten Rechnung um 40 %, Gas um 117 % teurer und treibt die Inflationsrate nach oben

• Frühwarnstufe, d.h. 1. Krisenstufe, wurde ausgerufen

• Bei der Krisenvorsorge im Gasbereich gibt es klare Regeln: Die Wohnungen der Bürger sind als letztes betroffen, aber alle Gewerbetreibenden würden im Ernstfall Probleme bekommen.

Christian Peters glaubt (wie die Stadtwerkbranche) nicht, dass Russland die Gaslieferungen nach Deutschland stoppen wird. Daher sollte die Krise als Chance angesehen wird, das, was wegen der Klimakrise sowieso getan werden muss, schneller zu tun.

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