Der Strom wächst nicht auf den Bäumen

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Schon seit zehn Jahren finanziert das Wirtschaftsforum Rees den 4. Klassen eine Doppelstunde Energieunterricht.

 

Der Strom wächst nicht auf den Bäumen

Das wussten natürlich die Kinder der Klasse 4a der Lindenschule in Haldern, als Elisabeth Schlüter von der Deutsche Umwelthilfe sie danach fragte. Schon seit zehn Jahren finanziert das Wirtschaftsforum Rees e.V. sämtlichen vierten Klassen der Reeser Grundschulen eine Doppelstunde Energieunterricht pro Jahr. So war die Referentin in diesem Winter schon in Mehr, Rees und Millingen mit dem Thema „Energie erleben und verstehen“ unterwegs, ehe sie zuletzt in Haldern Station machte. Zehn Kinder – die Grippewelle hatte die Klasse arg dezimiert – ihre Lehrerin Frau Lipka sowie Stefan Potrykus und Jürgen Terlinden vom Wirtschaftsforum erlebten mit Kopf, Herz und Hand, wie Strom umweltfreundlich erzeugt wird.

 

Neben dem Wissen um fossile und erneuerbare Energien wuchs bei den kleinen Experimenten rund um die Energie das Staunen und die Freude der Kinder immer mehr an. Lernen kann so viel Spaß machen, wenn man zum Beispiel ein 140 Millionen Jahre altes Fossil in Form einer Meeresschnecke in der Hand halten kann. Oder wenn man Veronika, die Spinne, mithilfe eines Scheinwerfers zum Laufen bewegt und ein kleines Auto mittels Solarantrieb zum schnellen Fahren bringt. Absolute Begeisterung kam auf, als die Kinder alle ein kleines Windrad aus Plexiglas von Hand zu Hand gehen ließen und der auf diese Weise produzierte Strom bunte Lichter in Gang setzte. Als Elisabeth Schlüter dann noch fragte, ob alle auch sehen möchten, wie Strom mithilfe von Wasserkraft erzeugt wird, erklang ein kräftiges „Ja!“ Auch dieses Experiment glückte, die Lampe leuchtete auf.

Im Verlaufe des Unterrichts erlebten die Kinder noch eine Dampfmaschine in Funktion und übertrugen die Erkenntnisse der Experimente auf größere Anlagen, die der Stromerzeugung dienen. Dabei wurden ebenso die Möglichkeiten, wie man zu Hause Strom sparen kann, besprochen.

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