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Aus der NRZ vom 2.2.2012
von Gisela Behrendt
Rees. In diesem Jahr steht der Rechtsanwalt und Notar Stefan Barkowski an der
Spitze des Wirtschaftsforums. Zu seinem Stellvertreter wählten die Mitglieder
auf ihrer Versammlung im Sport- und Freizeitcentrum Kullmann den Finanzberater
Wolfgang von der Linde. Aufgrund des Rotationsprinzips fungiert Simon Vos nun
als Past-Vorsitzender. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Schatzmeister Dirk
Siebers (Stadtsparkasse), Schriftführerin Verena Birnbacher (Lebenshilfe Unterer
Niederrhein) sowie die Beisitzer Christoph Gerwers (Bürgermeister), René Schenk
(Holzbau Schenk), Anja Maas (Bad/Heizung Maas) und Jörg Unger (Plastic Team).
Die Kasse hat sich im letzten Jahr wieder gefüllt,
sodass sich ein finanzielles Polster für die Veranstaltungen des neuen Jahres
ergibt: Geplant sind unter anderem am 22. April die Gewerbemesse rund um die
Empeler Straße und die Job for4? Lehrstellenarena am 13. März im Bürgerhaus
Rees. Weiterhin stehen in den einzelnen Arbeitskreisen
Fortbildungsveranstaltungen wie der Gabelstaplerführerschein oder ein Besuch des
Forschungspontons in Hönnepel an, um dort Informationen zur Gewinnung
thermischer Energie aus dem Wasser zu erhalten.
Zuvor hatte Bürgermeister Christoph Gerwers das Ziel
der Stadt skizziert: „Wir möchten trotz der schwierigen finanziellen Lage die
Haushaltssicherung verhindern.“ Ebenso betonte er, dass die Stadt weiterhin an
der Vermarktung des Filetstückes „Niag-Gelände“ interessiert sei. Mit diesem
Thema, aber auch mit der Gestaltungssatzung der Stadt, wird sich das
Wirtschaftsforum weiter beschäftigen.
Das
Planfeststellungsverfahren der Betuwelinie gefährdet nun auch den
wirtschaftlichen Erfolg von Gewerbeunternehmen. Das machte Jörg Unger von der
Firma Plastic Team in seinem Erfahrungsbericht deutlich, dessen Firmengelände
sich in Haldern unmittelbar an der Bahnlinie befindet. Er möchte erweitern, der
Bauantrag ist von der Stadt und dem Kreis genehmigt worden, doch die Bahn hat
Einspruch eingelegt. „Das bedeutet für uns einen Baustopp für die nächsten zehn
Jahre“, so Unger, der einen Anwalt für Baurecht eingeschaltet hat, aber auch im
Gespräch mit der Bahn bleiben möchte. (beh)
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