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Haldern. Marc Gassert, ein Meister der Sinnestäuschungen, war
Stargast des Wirtschaftsforums Rees bei Tepferdt in Haldern
Simon Vos hatte nicht zuviel versprochen. „Wir möchten Sie aus Ihrem Alltag
herausholen“, sagte der 1. Vorsitzende des Wirtschaftsforum (Wifo) Rees in
seiner Begrüßung. 90 Mitglieder des Wifo Rees hatten sich auf den Weg zum
diesjährigen Galaabend im Gasthof Tepferdt gemacht. „Etwas weniger als im
Vorjahr“, musste Vos zugeben. Aber am 11. im Elften hätten einige halt etwas
anderes vor, stellte er fest. Sie allerdings verpassten einen zauberhaften
Abend. Überall zu Hause
Zauberhaft im wahrsten Sinne des Wortes. Denn neben reichhaltigem Büffet,
netten Plaudereien und neuen Kontakten, stimmungsvoller Musik, trat auch ein
Meister der Sinnenstäuschungen auf: Marc Gassert, in Rom geboren und heute
überall auf der Welt zu Hause. „Er hat seine Künste schon bei Bill Gates und
Angie gezeigt“, hatte Vos den jungen Mann angekündigt. Dass das kein
Moderations-Gag war, war allen Zuschauern spätestens am Ende der Vorstellung
klar.
Die Gäste wurden am Eingang des Saals mit Sekt und bunten Cocktails
empfangen. Mit netten Gesprächen nahm der Abend seinen Lauf.
Die Stimmung war entspannt, dafür garantierte wieder die Band Travelling
Voices, die es versteht, einen dezenten Klangteppich aus Rock’n Roll-Hits und
Party-Songs auszulegen, sich aber auch in den Vordergrund zu schieben traut,
wenn der Abend neuen Schwung vertragen kann.
Vos begrüßte ganz besonders die drei Mitglieder des Wirtschaftsforums
Kleverland, darunter Vorsitzende Maria Paeßens. Er bedauerte, dass in diesem
Jahr von Wifo Kleverland kein Reeser Unternehmen ausgezeichnet worden sei,
„zumal die Preisverleihung dort an niemandem emotional vorübergeht“.
Dem Wifo Rees sei es gelungen, im abgelaufenen Jahr Kurs zu halten und wies
schon auf die kommenden Aktivitäten hin, zu der auch wieder eine Gewerbemesse
gehört. Danach lud er alle ein, unter dem Motto „Gemeinsam unternehmen“ ein den
Abend zu genießen. Spiel des Lebens
Nach dem Büffet gehörte dem Meister der Stinnestäuschungen die
Aufmerksamkeit. Seine Illusionen ließen Erwachsene noch einmal kindlich staunen.
Besonders schön: Das„Spiel des Lebens“, bei dem Gassert der hohen Kunst des
Tangram-Spiels eine weitere Dimension gab – und das auf poetisch-anrührende
Weise.
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